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Gut für die Betriebskosten: Die Stoßfänger des neuen Astra

Hintergrund ist die erfolgreiche Zusammenarbeit von Designern und Ingenieuren: Sie entwickelten ein Auto, das bei einem Unfall aus niedriger Geschwindigkeit nur wenig Schaden nimmt - und das nach einem solchen Unfall schnell und preiswert repariert werden kann. Was wiederum zu einem großen Teil den Stoßfängern zu verdanken ist.

Beim Astra sind die Stoßfänger so konstruiert, dass sie einen Aufprall mit bis zu 15 km/h ohne nennenswerten Schaden überstehen. Und sie sind so gestaltet, dass sie größere - und kostspielige - Bauteile wie Kühler, Motorhaube oder Heckklappe wirksam schützen. Der Kühler ist beispielsweise so aufgehängt, dass er sich im Falle eines Aufpralls aus der Knautschzone heraus nach hinten bewegt.

Die Ausführung und Platzierung von Stoßfängern ist für Versicherungsgesellschaften von großer Bedeutung. Denn bei einem typischen Auffahrunfall treffen oft nicht die Stoßfänger aufeinander, sondern der bremsende und mit der Fahrzeugfront abtauchende Hintermann rutscht mit seinem Stoßfänger unter den des ebenfalls bremsenden und hinten aufsteigenden Vordermanns.

Um dies zu verhindern, haben die Opel-Ingenieure beim Astra die Träger der Stoßfänger vorn ein wenig höher und hinten ein wenig tiefer angebracht. Darüber hinaus haben sie sich mit der Konstruktion beschäftigt, die bei einem Crash möglichst viel Aufprallenergie absorbiert. Diese so genannte Crash-Boxen und die Träger sitzen unmittelbar unter der Oberfläche der vorderen und hinteren Stoßfänger. Sie sind aus verformbarem Aluminium hergestellt und absorbieren sehr effizient und ohne große Beschädigung die Aufprallenergie bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Die Motorhaube, ein vergleichsweise teueres Bauteil, ist nicht nur durch ihre Bauart, sondern auch durch ihre Lage geschützt. Sie wurde relativ hoch und zurückgesetzt platziert und befindet sich so in einer relativ sicheren Position.

Darüber hinaus haben die Ingenieure an vielen einzelnen Details gearbeitet, um Reparaturen so einfach wie möglich zu machen. Sie achteten darauf, dass Bolzen leicht zugänglich und Komponenten nach einem Unfall schnell erneuerbar sind. Viele Bauteile sind so gestaltet, dass an Stelle teuerer Komponenten nur Spannverschlüsse oder andere preiswerte Teile ausgetauscht werden müssen.

Auch wenn die zahlreichen Maßnahmen nach außen nicht sichtbar sind, so tragen sie doch dazu bei, Unfallschäden gering zu halten, Arbeitsaufwand zu reduzieren und Reparaturzeiten zu verringern - alles in allem: die Reparaturkosten deutlich zu senken. Wichtig: Dieses Konzept funktioniert nicht nur auf dem Papier oder im Labor, sondern im wirklichen Leben, in der Werkstatt nebenan.

Opel hat dem Thema Reparaturkosten so viel Aufmerksamkeit gewidmet, weil für potenzielle Autokäufer drei Themenkreise besonders wichtig sind: Das Aussehen eines Autos, die Sicherheit und die Gesamtkosten. Reparatur- und Versicherungskosten können zumindest den letzten Punkt erheblich beeinflussen.

Opel ist bekannt für vergleichsweise geringe Reparaturkosten und Ersatzteilpreise. Natürlich trägt auch der niedrige Verbrauch der neuen Astra-Modelle zu den günstigen Unterhaltskosten bei. Dazu kommen, je nach Motorisierung, in vielen europäischen Ländern noch spürbare Steuervorteile. So reduzieren sich die Unterhaltskosten oder anders ausgedrückt: die Einsparungen addieren sich.



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