Praktisch-intelligente Ablagelösungen – nicht nur für Handschuhe
Liegen die Handschuhe wirklich im Handschuhfach? Nur eine von vielen Fragen, die ein Opel-Team aus Innenraumdesignern, Ingenieuren und Qualitätsexperten mehr als 400 potenziellen Kunden stellte. Sie wollten herausfinden, welche Dinge Fahrer und Passagiere im Auto aufbewahren – und vor allem: wo?
Das Ergebnis der Umfrage ist im neuen Astra sichtbar: Das neue Modell verfügt über intelligente Ablagemöglichkeiten, die es so in der Kompaktklasse kein zweites Mal gibt. Auf einige der Lösungen hält Opel sogar das Patent. Zunächst wertete das Opel-Team die Umfrage aus und identifizierte die 20 beliebtesten Utensilien, die europäische Autofahrer stets im Auto haben: Stifte, Münzen, Taschenlampe, Straßenkarte, Sonnenbrille, Parkscheibe, Portemonnaie, Taschentücher, Handy, CDs, Süßigkeiten, Tassen, Bücher, Zeitungen und Magazine, Obst, Jacke sowie 0,5- bis 1,5-Liter-Flaschen. Und – nicht zu vergessen – Handschuhe.
Im zweiten Schritt galt es zu erfahren, wo genau die Fahrzeugeigentümer ihre Sachen aufbewahren möchten, um so die passendsten und praktischsten Ablagelösungen zu finden. Obwohl es logisch ist, dass kein Autofahrer den dringend benötigten Straßenatlas im Kofferraum wissen will, war dies ein völlig neuer Ansatz. Denn normalerweise richten die Autohersteller ihr Augenmerk mehr auf die Größe der Ablagefächer als auf ihre Anwendung. Mit der Folge, dass zum Beispiel CDs in der Mittelkonsole verstaut werden, dann aber die Armlehne nicht mehr voll heruntergeklappt werden kann.
Deshalb machte sich das Opel-Team in einem letzten Schritt daran, die Nutzbarkeit und Zugänglichkeit – sprich: die Flexibilität – aller in Frage kommenden Ablagemöglichkeiten im Innenraum zu optimieren. Teammitglied Max Kuncl vergleicht die Arbeit mit einem Puzzle: „Wir mussten nicht nur die besten Ablageplätze für die jeweiligen Utensilien finden, sondern die neu erarbeiteten Verstaumöglichkeiten auch in Einklang mit dem anspruchsvollen Design des neuen Astra und den hohen Qualitätsstandards von Opel bringen.“
Die für die nächste Astra-Generation entwickelten Lösungen sind dabei oft von bestechender Klarheit: Ein klappbares Hartschalenetui für Sonnenbrillen befindet sich oberhalb der Fahrertür, Münzschlitze und Stifthalter wurden in die Innenkante des Handschuhfachs integriert. Das Handschuhfach selbst verfügt über zwei herausnehmbare Zwischenablagen, die es noch praktischer für den jeweiligen Nutzungszweck machen. Außerdem fügten die Opel-Ingenieure und -Designer auf der Fahrerseite ein Mini-Handschuhfach unter dem Lichtschalter hinzu.
Andere neue Verstaumöglichkeiten sind ebenso einfach wie raffiniert: Die Mittelkonsole ist groß genug für die CD-Ablage und bietet bis zu neun entsprechende Fächer plus eine weitere kleine Ablage. Hinzu kommt – je nach Ausstattungsvariante abnehmbar – ein Einsatz für zwei Becherhalter. Zusätzlich hat die Konsole einen „doppelten“ Boden, um hier beispielsweise Münzen für die Parkuhr zu lagern. Des Weiteren findet ein Schubfach unter dem Beifahrersitz Platz, das groß genug für ein Paar Schuhe ist.
Auch im Fond machen die neuen Lösungen die Reise noch angenehmer. Neben einem größeren Raumangebot zum Verstauen von Flaschen gibt es einen 12-Volt-Anschluss für MP3-Player.
Im Kofferraum befindet sich eine Aussparung, die maßgeschneidert Warndreieck samt Erste-Hilfe-Kit aufnehmen kann. Der Stolz des Teams ist hier allerdings der patentierte Flex-Floor des Astra: Der Kofferraumboden kann in unterschiedlicher Höhe angebracht werden und bietet so einen variablen „Untertage-Stauraum“.
Und wo landen nun die Handschuhe? Laut Opel-Studie bewahren die meisten Autofahrer sie eben nicht im Handschuhfach auf. Sie liegen in den Seitentaschen der Türen – direkt neben dem Eiskratzer.
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